Life-Style-Check

Urbanes Leben für Fortgeschrittene

03/12/2016
nach Jessy
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Verführt zum Staunen, innehalten und zum Genießen – Das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig

„Ist das Kunst oder kann das weg?“ – die leicht satirisch angehauchte Frage lässt Rückschlüsse auf das „Problem“ der Kunst zu: Kunst ist subjektiv. Sowohl in sich selbst, als auch in der Betrachtung. Der Besuch eines Museums als Verführung zur Kunst – für viele absolut undenkbar. Eingefleischte Museumsgänger werden hier vielleicht noch ein leichtes Augenzucken verspüren, absolute Neulinge werden kurz überlegen wie das wohl zusammenpasst?!

Herzog Anton Ulrich-Museum HAUM

#HAUM – Lass dich verführen

Sieben Jahre sollte es dauern bis das Herzog Anton Ulrich-Museum seine Türen den Kunstinteressierten dieser Welt wieder öffnet. Das im 19. Jahrhundert erbaute Museumsgebäude ist auch von außen ein hochherrschaftlicher Bau. Er passt zu Braunschweig, aber dazu habe ich euch einen extra Blogpost verfasst: Die Löwenstadt.Ein Besuch in …… Braunschweig!

Natürlich wirkt das Gebäude groß und natürlich vermutete ich eine ganze Menge Kunstwerke im Inneren. Aber die nackten Zahlen haben mich dann doch erstaunt: 4000 m2 Ausstellungsfläche (nur mal kurz zur Veranschaulichung: Das entspricht der Größe eines Fußballfeldes!), 4000 Kunstwerke aus 3000 Jahren Kunstgeschichte. Klingt gut, oder? Die ausgestellten Kunstwerke sind aber nur ein Bruchteil der Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums, 190.000 Kunstwerke schlummern in den Depots und Werkstätten, um zukünftig präsentiert zu werden. Die Verführung beginnt also schon beim ersten Bissen!

Ich persönlich kann mich kaum als Kunstkennerin bezeichnen, ich verstehe nicht viel von der Welt der Kunst. Ich bin Kunst-„Konsument“, ich möchte berührt und verführt werden, ich möchte staunen. Viel Ansprüche an Kunst. Viel Ansprüche an das HAUM.

Beim ersten Bissen hin und weg

Schon im Erdgeschoss war ich gefangen. Der Raum zur Einführung in die Geschichte des Museums ist eine Rundreise durch das Bevorstehende. Ein interaktiver Tisch ermöglicht es nicht nur dabei, sondern auch mittendrin zu sein. Kunst zum an- und erfassen! Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich derzeit noch die Eröffnungspräsentation „Künstler! Druckgraphische Bildnisse aus sechs Jahrhunderten“.

Herzog Anton Ulrich-Museum HAUM

Der für mich erstaunlichste Bereich war das 1. Obergeschoss. Das Treppenhaus für sich ist schon ein Hingucker, die Verbundenheit der Etagen und die offene Architektur sorgen für ein Wohlfühlambiente. Die Gemäldegalerie ist offen gestaltet und erstaunt schon beim Eintreten. Farbige Wandbespannung, viel Licht und eine offene Gestaltung laden ein zum Verweilen und betrachten. Ich habe mich immer gefragt, warum Menschen in einem Museum auf Stühlen sitzen und Bilder anstarren. Das war für mich ein Mysterium. Aber bisher war ein Museum für mich auch eher ein Ort der Stille. Das HAUM ist nicht still, es ist eher ein Ort der Begegnung. Man kommt zwangsläufig mit den anderen Besuchern ins Gespräch, ich habe mich dabei ertappt, wie ich selbst mich auf eine der Bänke gesetzt habe und die Räume auf mich habe wirken lassen. Das ist also das Geheimnis. Simpel, aber faszinierend. Es geht nicht darum ein Gemälde anzusehen und sich weltbewegende Fragen zu stellen, es geht darum sich zu öffnen und die Kunst auf sich wirken zu lassen. Die Farbgestaltung der Wände, die Atmosphäre in den hellen Räumen – all das macht das HAUM sehenswert, auch für Museumsmuffel.

Was wollte der Künstler uns sagen?

Ein Künstler ist auch immer ein Botschafter. Manchmal in eigener Sache, häufig in Ereignissen seiner Zeit. So gibt es im Herzog Anton Ulrich-Museum einen Raum, in dem nur Selbstporträts der Künstler hängen. Sie reihen sich aneinander und wirken manchmal wie eine Wand voller Augen. Wer nun an Eitelkeit denkt, liegt daneben. Ein Selbstporträt war zu vergangenen Zeit die Visitenkarte des Künstlers. Was kann er? Wie arbeitet er? All das konnte anhand eines Selbstbildnisses erfasst werden.Insgeheim habe ich diesen Bereich den „Raum der tausend Augen“ getauft. Es scheint, als würden alle Augen einen durch den Raum verfolgen. Manche blicken einen direkt an und man fühlt sich einen kleinen Moment lang ertappt.

Herzog Anton Ulrich-Museum HAUM

Natürlich beherbergt das HAUM auch Klassiker. Rembrandts Familienbild, Vermeers Mädchen mit dem Weinglas, Rubens Judith mit dem Haupt des Holofernes oder Castelfrancos Selbstbildnis als David. 315 Werke warten darauf betrachtet zu werden. Viele von Ihnen sind bezaubernd, einige sind rätselhaft aber eines haben alle gemeinsam: Sie präsentieren sich jedem, egal ob mit oder ohne Kunstverstand.

Der Parcours der Jahrhunderte

Im 2. Obergeschoss steht alles unter dem Motto: Skulpturen und angewandte Kunst. Gleich im ersten Raum stand ich vor einer Sammlung von Möbelstücken, die ich überaus faszinierend fand. Ich bin ein Fan von echter Handwerkskunst, von filigran gearbeiteten Stücken mit Charakter. Hier kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wie viel Arbeit, Schweiß und Tränen wohl jedes Möbelstück in sich trägt? Konserviert für unsere Augen. Staunet und lernet!  Dieser Ausstellungsbereich ist als Parcours gestaltet, zunächst empfand ich das als etwas bieder, hatte ich doch noch den Eindruck der Gemäldeausstellung im Kopf. Aber der Weg durch die Sammlungen hat Sinn. Die Stücke reihen sich aneinander und erzählen gleichermaßen eine Geschichte. Der Alltag vergangener Zeiten präsentiert sich hier in vollster Pracht. Porzellan, filigran bemalt, Besteck, Emaille und Tuchware. Einflüsse aus dem ostasiatischen Raum, ethnologische Stücke und viele Kleinigkeiten mehr ergeben ein Gesamtbild. Es geht um Leben, die Frage wie man sich präsentiert, seinen Stand zum Vorschein bringt und mit welchem Schmuck man die eigenen Unzulänglichkeiten verbergen kann.

Herzog Anton Ulrich-Museum HAUM

Die Skulpturensammlung enthält Stücke aus der Antike, viel Mythen und Sagen und noch mehr Zeitgeist. Die Reise durch die Zeiten wird jäh unterbrochen, für manchen eine Bruchlandung. Der Raum der jungen Kunst eine harte Landung in der moderne. Hier geht es um Protest, um die Betrachtung eines Künstlers auf die Sammlung des HAUM, um Interpretation und um Ausdruck. Nicht jeder Besucher empfand diese Unterbrechung als „gut“, ich persönlich mochte diesen durchaus harten „cut“. Es erfrischt und es bietet eine weitere Perspektive auf „Kunst“.

Herzog Anton Ulrich-Museum HAUM

Eine kurze Affäre oder ewige Liebe

Hat das Herzog Anton Ulrich-Museum mich verführt? Ja!
Ist es nur eine kurze Affäre? Nein!

Ich werde wiederkommen. Schon allein, weil ich das Gefühl hatte nicht genug Zeit dort verbracht zu haben. Die Sammlung ist groß, sie bietet viele Facetten und genau das ist die Verführung. Ein Bissen und man möchte mehr. Mehr erfassen, mehr entdecken. Ich kann nur empfehlen das Herzog Anton Ulrich-Museum zu besuchen. Lasst euch ein auf ein Museum, was eigentlich so gar nicht den Vorurteilen entsprechen möchte. Lasst euch berühren, seid offen und entdeckt vielleicht sogar ein paar neue Seiten an euch.

Das Herzog Anton Ulrich-Museum findet ihr in der Museumsstr. 1, 38100 Braunschweig. Von Dienstag bis Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr könnt ihr Kunst erleben. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 € und für Kinder 2 €. Es gibt die Möglichkeit Führungen zu buchen und natürlich auch Gruppenkarten.

Herzog Anton Ulrich-Museum HAUM

Die Blogger-Gruppe (c) Alex Wieloch, orangediamond.de

Und das schreiben die anderen Blogger über das #Haum:

27/11/2016
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Die Löwenstadt – Ein Besuch in …… Braunschweig! 

Ich bin gefühlte 1000 Mal in Braunschweig gewesen, habe aber nie einen Fuß in die Stadt gesetzt. Aus den mehr oder weniger bequemen Sitzen eines IC oder eines ICE habe ich von Braunschweig bisher genau genommen nur das blaue Schild am Bahnsteig und die Bahngleise gesehen. Mein Wissen (oder besser „Nicht“-Wissen) über die Löwenstadt beschränkte sich auf die geografische Lage (Niedersachsen), die Kenntnis, dass es einen Fußballklub gibt (Eintracht Braunschweig) und der antrainierten Erwartung „nächster Halt Hannover“. An dieser Stelle ist ein wenig Reue angebracht, die Stadt der kleinen Wege ist weitaus mehr als „nur“ ein Halt auf einer langen Reise.

braunschweig-domplatz

Charmant und kompakt

Braunschweig wird auch „Die Stadt der kleinen Wege“ genannt. Was mir zunächst suspekt war, erwies sich als absolut zutreffend. Die von einem Wasserring umgebene Innenstadt bietet an jeder Ecke etwas Neues. Dabei blicken die Braunschweiger auf eine über tausendjährige Geschichte zurück – nicht ohne eine Prise Stolz! Der Blick auf den Stadtplan eröffnet viele Möglichkeiten die Neugier zu stillen: Kirchen, Rathäuser, historische Bauten …… obwohl ich bei Städtetrips für gewöhnlich meinem Gefühl folge, rate ich in Sachen „Braunschweig erleben“ zu einer Stadtführung. Mit den Bloggern Alex von Orange Diamond, Anna von Braunschweigliebe, Eva von Burgdame, Leona von Leonas LaLaLand, Melanie von MSiemund und Ulrike von Zypresse unterwegs ging es auf 1,5-stündige Reise durch die Innenstadt. Start war die Touristeninformation in der Kleine Burg 14, norddeutsches Schietwetter über den Köpfen, Humor im Herzen, eine überaus kompetente Führerin  – eine tolle Kombination!

loewen-braunschweig

Das Rätsel um die in der Stadt omnipräsenten Löwen war schnell gelöst: 1142 ging das Herzogtum Sachsen und damit auch die Stadt Braunschweig an Heinrich den Löwen. Er wählte den Löwen zu seinem Wappentier, unter seiner Herrschaft entwickelte sich Braunschweig zu einem florierenden Handelsplatz und damit einhergehend zu einer mächtigen Stadt. Den Reichtum eben jener Zeit gibt es auch heute noch zu bestaunen, so ließ Heinrich die Burg Dankwarderode (übrigens mit Fußbodenheizung!) erweitern, den Braunschweiger Dom errichten und den bronzenen Löwen auf dem Burgplatz aufstellen. Das Wappentier der Stadt ist überall zu finden: auf Kanaldeckeln, als Säulen für Bänke, als Zeichnungen an den Fassaden. Wer nun vor der größten, frei stehenden Großplastik nördlich der Alpen steht, wird sicherlich das ein oder andere Mal genauer hinschauen. Der Löwe hat Züge eines Bären! Kein Wunder: Zu jener Zeit hatten die Menschen noch nie einen Löwen gesehen, der einzige Anhaltspunkt war ein Trinkbecher mit einem Löwenkopf.

burg-dankwarderode

Historie trifft Moderne

Auch Braunschweig blieb vom Krieg nicht verschont, man sieht es nur nicht mehr. Burg Dankwarderode wurde völlig neu, aber nach altem Vorbild, errichtet. Wer vor der „Bildzeitung Braunschweigs“ steht, mag es kaum glauben: Die Fassade und der Dachstuhl des Huneborstelschen Hauses sind Original und wurden vom Sack zum Burgplatz versetzt. Auch zeugen Kanonenkugeln in der Mauer vom Dom St. Blasii von kleineren Auseinandersetzungen: Braunschweig war zu früheren Zeiten in mehrere Weichbilder aufgeteilt, die natürlich standesgemäß jeweils ihre eigene Kirche und ein eigenes Rathaus hatten. Nun, in diesem Fall hat sich der Wunsch nach territorialer Ausbreitung in Form einer Kanonenkugel manifestiert.

braunschweig-gewandhaus braunschweig-innenstadt braunschweig-rathaus

Gleich um die Ecke gibt es die Spuren einer Sage zu bestaunen: So soll doch der Löwe Heinrichs nach dessen Tod verzweifelt versucht haben in den Dom zu seinem toten Herrchen zu kommen. Die Kratzspuren an der Tür als Zeuge dieser Verbundenheit, das hat einen Hauch Romantik. Einen kleinen Augenblick weiter gilt es den Kontrast zwischen Moderne und Historie zu erahnen. Das Residenzschloss ist genau genommen eine Mogelpackung, aber eine durchaus ansehnliche. 1960 der Abriss, 2006 die Wiederauferstehung mit 600 Originalteilen. Ein modernes Einkaufszentrum platziert sich gekonnt neben der Stadtbibliothek, dem Stadtarchiv und dem Schlossmuseum. Und oben thront die Quadriga. Berliner werden nun sicher lächeln, leider muss ich an dieser Stelle den dezenten Hinweis geben, dass die Quadriga in Braunschweig die größte Europas ist. Das Ensemble ist für mich ein Sinnbild Braunschweigs: den historischen Rucksack stets dabei, aber immer am Puls der Zeit.

Schlendern, staunen und verweilen

Im Magniviertel sollte Zeit kein nennenswerter Faktor sein. Hier reihen sich inhabergeführte Geschäfte aneinander und führen durch schmale Gassen in neue Welten. Staunen, probieren und erfassen stehen hier an oberster Stelle. Irgendwann landet man automatisch am Kohlmarkt, hier schlägt das Herz beim Anblick der vielen Cafés gleich höher und wer genau hinschaut, der wird das Till Eulenspiegel-Glockenspiel bestaunen können. Zeugen des Konsums der alten Schule sind das Gewandhaus und das alte Zoll- und Landwehrhaus. Wobei Letzteres eigentlich ein „Zugezogenes“ ist, denn es stand bis 1950 eigentlich nicht dort.  Ihr seht, selbst Gebäude zieht es nach Braunschweig und das will etwas heißen! Verweilen kann und darf man in einem (und natürlich auch mehreren) Museen Braunschweigs. Eine ungewöhnlich hohe Dichte an Museen erlaubt für jeden Geschmack, jedes Interesse das Passende zu finden. Ich persönlich war fasziniert vom Herzog Anton-Ulrich Museum.

braunschweig Braunschweig

Braunschweig, du Perle Niedersachsens! Dein Bahnhof ist nicht der schönste der Welt, aber selbst bei Schietwetter erwärmst du das Gemüt. Als Potsdamerin bin ich Historisches durchaus gewohnt, aber die Löwenstadt …… hat einen ganz eigenen, historischen Charme. Wer jetzt zur Weihnachtszeit eine passende Stadt für einen Kurztrip sucht, dem lege ich Braunschweig ans Herz. 1505 fand der erste Weihnachtsmarkt auf dem Altstadtmarkt statt und seit 60 Jahren befindet er sich auf dem Burgplatz, gut 150 Marktstände laden bei stimmungsvollem Licht ein die Adventszeit zu begehen. Da bietet sich doch ein Trip nach Braunschweig an, oder?

Braunschweig Bloggerreise

Die Blogger-Truppe bei der humorvollen Stadtführung!

Das schreiben die anderen Bloggerinnen über die Löwenstadt Braunschweig:

 

25/11/2016
nach Uwe
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Deutschland: Was tun mit 20 Millionen Singles?

Ist es die neue Einsamkeit oder die neue Vielfalt / Wenn Singlebörsen das Tanzkaffee entern 

Heute werden mehr Partner denn je gesucht – und vor allem auch gefunden. Na klar, das Internet ist Schuld. Schuld? Oder ist es viel mehr eine neue Qualität auf der Suche nach der großen oder kleinen Liebe? Nicht ohne Grund sprießen seit Jahren kostenpflichtige Kontaktbörsen wie Pilze aus dem Boden. Und sie haben Erfolg.

Wer heute auf der Suche nach Zwischenmenschlichkeit ist bedient sich im Regelfall nicht mehr antiquierten Zeitungsanzeigen oder dem in die Jahre gekommenen Tanztee, denn die beinahe unzähligen Singlebörsen versprechen beinahe unzähligen Erfolg. Sie sind immer häufiger zielgruppenspezifisch, auf Wunsch anonym und machen aus jedem Suchenden auch schon mal den virtuellen Superheld. Das Ego ist gestreichelt, die Illusion perfekt. Und dann?

Ich weiß aus zahlreichen Gesprächen, dass z.B. bei uns in Potsdam (Nähe Berlin, wichtig!) so ein Internet-Flirt schon beinahe so direkt wie ein Telefongespräch ist, weniger peinlich als eine Abfuhr an der Theke und vor allem von beiden Seiten gewollt. Das geht sehr fix und führt immer zu irgendetwas, je nach dem, wozu sich die Probanden verabredet haben. Das kann Fluch oder Segen sein.

Ein Blick auf die vielfältige Community zeigt deutlich, dass Selbstbeschränkungen der Suchenden, vor allem aber genau strukturierte Angebote  der Singlebörsen etwaige Flops oder gar Langzeitfrust vermeiden können, denn merke: Wer das eine will muss das andere mögen! Wichtig ist es deshalb von Beginn an den richtigen virtuellen Weg zu finden.

Na klar – Die Geschwindigkeit und die Direktheit überspringen Wochen und passen in den urbanen Lebensstil vieler Gross-Städter. Und auch die ländliche Bevölkerung erfreut sich an der neuen virtuellen Kommunikation. „Bauer sucht Frau“ gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern jeden Abend live vor dem PC im eigenen Wohnzimmer.

Zwischen 20 und 50 Euro kostet das Brunftvergnügen monatlich.  Natürlich gibt es auch kostenlose Singlebörsen. Dort wartet man dann allerdings vergeblich auf effektive Sicherheitsreglungen. Die Finanzierung solcher Seiten Erfolg ausschließlich via Werbung, und das sieht man leider auch. Aber gut, für „das erste Mal“ sicher ausreichend. Alle Portale bieten übrigens die Möglichkeit zum kostenlosen Ausprobieren. Durchblick im Dschungel der täglich mehr werdenden Singlebörsen geben eigens dafür kreierte Internet-Portale. Aktueller Testsieger in diesem Segment ist der Betreiber „Netzsieger“ ( passender Name, grins), hier werden alle Anbieter und vor allem deren Zielgruppen und Schwerpunkte ziemlich genau vorgestellt. Übrigens, die größten Anbieter dieser Zunft können auf über zwei Millionen Nutzer in Deutschland verweisen. Das sorgt für ein riesiges Angebot an Mensch.

Und genau hier komme ich in den Zwiespalt meiner Beurteilung. Wird der Mensch zur Ware? Oder noch schlimmer: Lässt sich der Mensch bewusst auf Ware reduzieren? Ja liebe Leser, ich weiß, so philosophisch betrachtet interessiert das keine fünf Prozent. Also für die anderen 95 Prozent: Na klar passen Singlebörsen in unsere schnelllebige Welt. Wer authentisch ans Werk geht, sich nicht automatisch 100 % sorglos fühlt – wer nicht die milchgebende Wollsau sucht, dem wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Erfolgserlebnis beschert. Und zwar genau das, was er gesucht hat. Bewusst oder unbewusst.

12/11/2016
nach Uwe
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Neue Besen kehren gut! Neue Staubsauger saugen gut?

Ja!!!! Diese Frage kann ich vorab schon einmal beantworten. Dieser neue Staubsauger, der AEG Handstaubsauger CX7-45ANI, saugt sehr gut. Und wir sind in Sachen „Staubsauger“ ganz sicher keine Laufkundschaft, denn bislang war Dyson unserer jahrelanger Favorit in Sachen Hausreinigung. Warum das nun anders ist, erkläre ich Euch in den folgenden Zeilen.

AEG CX7-45 ANI

AEG CX7-45 ANI

Produkte, die wir tatsächlich qualitativ wahrnehmen und nicht nur hirnlos benutzen bis zum Ende, zu diesen Produkten bauen wir so eine Art persönliche Beziehung auf. Manche bekommen sogar einen Namen. Bei den Staubsaugern in unserem Haus ist das auch so. Unser alter Dyson „R2D2“ weicht mit dem heutigen Tag seinem klangvollen Nachfolger „C3PO“, in der Öffentlichkeit allerdings bekannter als AEG Handstaubsauger CX7-45ANI. Für Star Wars Fans ist aber an dieser Stelle alles gesagt.

Kabellos saugen war schon immer mein Wunsch. das geht mit dem AEG natürlich, ca. 40 Minuten soll die Akku-Laufzeit betragen. Das kann ich an dieser Stelle deshalb nicht bestätigen ,weil wir einerseits keine 12 Zimmer Villa haben, und andererseits der AEG Handstaubsauger CX7-45ANI dermassen gründlich zur Sache geht, dass wir soviel Zeit einfach nicht brauchen. Laut Hersteller soll die Ladezeit ca drei Stunden betragen. Gut, gut, wir werden das sicher irgendwann mal erleben und dann darüber berichten, sollten sich erhebliche Abweichung ergeben.

LED Licht zur Schmutz Erkennung

Schön bei dieser Turboreinigung ist auch, dass am großen Bürstenkopf ein paar LED Leuchten angebracht sind, ähnlich wie beim zugelassenen Tag-Licht für Autos, die auch in dunklen Ecken, unter Sofas und dergleichen für Durchblick sorgen. Besonders praktisch: Man kann das Licht im 180 Grad Winkel in alle Richtungen frei bewegen. Krümmel und andere knirschende Störenfriede werden somit erkannt und sofort gebannt. Das macht Laune, denn es ist effizient. C3PO sammelt Pluspunkte. Dazu funktioniert er auch noch blendend als Handsauger. Das ist enorm praktisch bei Tischen, Stühlen und Sofas und vor allem: Im Auto. Bei all dem bleibt immer wieder die Erkenntnis: „Der Gerät funktioniert!“ Ecken, Winkel und Kanten werden mühelos von Staub und Dreck befreit.

„Leicht“, meint Jessy, als ich sie nach dem Umgang mit unserem neuen Staubsauger befrage. Und da wir aus der Dyson Welt kommt drängt sich natürlich die Frage auf: „Wie wird der AEG Handstaubsauger CX7-45ANI gereinigt bzw. entleert?“ Nun, das ist erfreulicherweise denkbar simpel:

Keine Beutel – simple Reinigung

Um den Staubbehälter zu leeren, nimmt man einfach den Handsauger aus dem AEG CX7-45 ANI Akkusauger heraus und löst dann mit einem Knopf die Arretierung des Staubbehälters. Anschließend zieht man den Filter aus dem Behälter und schwups: Schon lässt sich den Inhalt des Staubbehälters entleeren. Fertig! Das funktioniert genauso einfach wie es klingt.

AEG CX7-45 ANI

Insgesamt ist dieses Prinzip des 2 in 1 Staubsaugers ziemlich praktisch, vor allem, weil man zudem auf lästige Kabel verzichten kann. Man ist schneller vor Ort um noch schneller schon wieder weg zu sein. Das gefällt. Die Saugkraft ist ordentlich für unsere Bedürfnisse, Die Ladestation passt optisch zum Thema „Fortschritt“ (man kann sie auch an die Wand hängen). Alle Funktionen sind, ähnlich wie Apple Produkten, selbst erklärend.

Also kommen wir deshalb zu dem Ergebnis, welches nun vermutlich wirklich keinen mehr überrascht: Life-Style-Check bestanden und welcome C3PO in unserem Leben. Nachfolgend noch die technischen Daten des Reinigungs-Schmackerls.

Der AEG CX7-45 ANI im Überblick:

Motorbetriebene Bodendüse mit Doppelgelenk und LED Frontlicht
Filterschnellreinigungsfunktion
Farbe: Satin White
Gewicht: 2,79 kg
Max. Akku-Laufzeit (Minuten): 45
Akkutyp: Li-ion
Max.Akku-Ladezeit (Stunden): 4
Farbe Staubbehälter: Onyx shade
Staubbehältervolumen (Liter): 0.5
Freistehende Parkfunktion: ja
Elektrosaugbürste: ja
Flexible 2in1-Funktion
180° EasySteer™ Manövrierbarkeit
BRUSHROLLCLEAN™ Technologie
2 Leistungsstufen
Ladestation mit integriertem Zubehör
freistehend oder zur Wandmontage
Filterschnellreinigungsfunktion
UVP: EUR 349,95

Lieferumfang des AEG CX7-45 ANI Akkusaugers:

1 x AEG CX7-45 ANI Akkusauger inkl. Handsauger
1 x Ladestation mit integriertem Zubehör
1 x Elektrosang bürste für den Handstaubsauger zur effizienten Aufnahme von Tierhaaren auf
textilen Oberflächen

05/11/2016
nach Jessy
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…. es fühlt sich nicht an wie Make-Up – REFLECTIVES ® Mineral Make-Up

Es gibt zwei Dinge, die mich schon seit einiger Zeit beschäftigen: Die Umstellung meiner genutzten Kosmetikprodukte auf Naturkosmetik und die Suche nach einem Make-Up was meinem Gesicht gut tut, gut aussieht und hält, was es verspricht. Einige Male dachte ich bereits am Ende meiner Suche zu sein, zumindest was das Make-Up betrifft. Ich wurde allerdings jedes Mal eines besseren belehrt. Bis jetzt. REFLECTIVES ® Mineral Make-Up übertrifft meine Ansprüche:

  • Es ist Naturkosmetik
  • Es fühlt sich nicht an wie Make-Up
  • Es hält den ganzen Tag
REFLECTIVES - Mineral Make-up

REFLECTIVES – Mineral Make-up

Ansprüche an ein Make-Up

Aber beginnen wir am Anfang. Meine Haut ist hell und leicht rötlich, dieser rötliche Unterton wird auf den Wangen noch intensiver (ein Grund, warum ich auf Rouge verzichte). Natürlich hegt sich bei dieser Konstellation schnell der Wunsch nach ein wenig Deckkraft. Das für sich wäre ja nicht schwer, wenn da nicht die Haut wäre …… sie neigt zum leichten fetten, ist aber gleichzeitig gerne mal trocken. Mein Anspruch an ein Make-Up war deshalb auch entsprechend hoch: Decken muss es, die Poren sollten aber dennoch atmen können und meine Haut muss es mögen. Was bietet sich also an? Natürlich Naturkosmetik. REFLECTIVES  ® hat ein Puder-Make-Up im Programm, was zunächst rein optisch mein Interesse geweckt hat. Die kleine gläserne Dose ist schlicht, aber hübsch. Ich als passioniertes Verpackungsopfer war hier natürlich sofort angesprochen 🙂

Was zählt ist der Effekt

Es ist wie immer im Leben: Die inneren Werte zählen. Und hier bin ich überzeugt! Der Basisstoff für das Puder-Make-Up ist Titanium Dioxide. Was sich zunächst anhört wie ein Verschnitt aus Super- und Ironman-Material ist mineralischen Ursprungs und wasserunlöslich. Es kann Licht hervorragend reflektieren und es wird von der Haut nicht aufgenommen. Als wäre dies nicht schon genug, ist es auch noch ein naturbelassenes Sonnenschutzmittel. Alles in allem Naturkosmetik wie aus dem Buche.

REFLECTIVES - Mineral Make-up

REFLECTIVES – Mineral Make-up

Das Puder als solches ist durch einen Sieb geschützt und wird daher nur in kleinen Portionen sichtbar. Die Konsistenz ist ….. pudrig! Sehr leicht, sehr fein. Ein Geruch ist nicht feststellbar. Kein Wunder: Mineralöle, Paraffin, Silikon, Alkohol und Parfüme sucht man vergebens in den INCI.

REFLECTIVES - Mineral Make-up

REFLECTIVES – Mineral Make-up

Der Auftrag ist einfach: Pinsel und los geht es. Ich habe zum Kabuki von REFLECTIVES  ® direkt gegriffen, er ist wohl für den Auftrag optimiert. Es lässt sich gut abpudern und legt sich leicht auf die Haut. Das Ergebnis ist ein ebenmäßiger Teint, gute Abdeckung der rötlichen Stellen und ein angenehmes Hautgefühl. Ich hatte nicht den Eindruck tatsächlich Make-Up zu tragen! Nachpudern war an normalen Tagen nicht nötig, was sicherlich auch an der wasserunlöslichkeit und der fehlenden Aufnahme durch die Haut liegt. Kurzum: Ich bin glücklich mit genau diesem Make-Up! Der Hersteller verspricht eine 4-5 monatige Nutzung bei täglicher Anwendung. 6 Gramm sind in der Dose, und obwohl ich anfangs skeptisch war, glaube ich inzwischen auch an diesen Zeitraum. Ich nutze das Puder nun seit vier Wochen jeden Tag und habe nicht das Gefühl es würde weniger werden.

REFLECTIVES  ® Mineral Make-Up ist erhältlich bei http://ajusema.de und kostet 39,89 € für 6 gr. Der dazu passende Pinsel ist ebenfalls bei Ajusema erhältlich.

Wie sind eure Erfahrungen mit Make-Up aus dem Naturkosmetik Bereich? 



30/10/2016
nach Jessy
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Lebkuchengenuss mit der Truhe „Eistanz“ vom Spezialitäten-Haus

Kaum zu glauben, eben noch haben wir den Spätsommer genossen und über die ersten Lebkuchenartikel im Supermarkt den Kopf geschüttelt. Und nun sind es nur noch acht Wochen bis Weihnachten. Die Zeit fliegt, die Regale in den Märkten sind schon voll von Leckereien und ich halte schon die erste weihnachtliche Truhe in den Händen. Wie auch letztes Jahr gibt es bei uns eine Auswahl aus dem Sortiment vom Spezialitäten-Haus. Natürlich könnte ich auch einfach den Lebkuchen aus dem Supermarkt kaufen, ja, das ginge. Aber es würde nicht so schmecken wie dieser hier.

Spezialitäten-Haus Truhe Eistanz

Spezialitäten-Haus Truhe Eistanz

Qualität zergeht auf der Zunge

Das Besondere am Spezialitätenhaus ist eindeutig die Qualität. Schon seit 1984 besteht das Spezialitäten-Haus und hat seitdem das Sortiment ausgebaut. Heute stehen 300 Delikatessen zur Auswahl in feinster Qualität. Kein Wunder: Der Gründer Günter Schulteis war ein Meister seines Fachs. Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius, Stollen – allesamt sehr lecker! Wer einmal den Unterschied gekostet hat, der wird immer bei diesen Delikatessen bleiben. Es ist eben der Geschmack von Weihnachten, der Duft der Vorweihnachtszeit. Genau deshalb verschenke ich gerne die ein oder andere Truhe, da das Spezialitäten-Haus weltweit versendet, können sich auch Verwandte und Freunde in der Ferne an den Leckereien erfreuen.

Grußkarte rein, versenden bis ans Ende der Welt ….. oder den Anfang der Welt.

Ein ganz besonders schönes Angebot ist die individuelle Grußkarte. Hier kann einfach ein passendes Foto und ein individueller Text zum Spezialitäten-Haus geschickt werden, dort wird dann eine Grußkarte gedruckt und dem Geschenk beigelegt. Ein Service, den ich gerne nutze.

Spezialitäten-Haus Truhe Eistanz

Spezialitäten-Haus Truhe Eistanz

Schmackhaft bis zum letzten Krümel

Dieses Jahr haben wir uns für die Truhe „Eistanz“ entschieden. Auf ihr ist eine verschneite Idylle zu sehen, die Menschen bewegen sich auf dem Eis und der Weihnachtsmarkt leuchtet drum herum. Genau passend für die Vorweihnachtszeit! Die Truhe ist dabei noch recht groß, was sie zum idealen Stauraum für mein „Gedöns“ macht.

Der Inhalt kann sich allerdings auch sehen lassen:

  • 500 g Lebkuchensterne, -herzen, und -brezeln,
  • 150 g Lebkuchenherzen Zartbitter,
  • 150 g Lebkuchenherz Vollmilch,
  • 200 g Oblaten-Lebkuchen,
  • 100 g Elisen-Lebkuchen glasiert,
  • 100 g Elisen-Lebkuchen schokoliert,
  • 200 g Butter-Spekulatius,
  • 200 g Lebkuchen-Fruchtstäbchen,
  • 125 g Dessert-Dominos,
  • 100 g Nuss-Printen,
  • 100 g Mandel-Printen,
  • 100 g Honig-Printe.

Und ich sage euch: Alles, wirklich alles ist so unglaublich lecker! Ihr solltet es probieren, das Spezialitäten-Haus bietet ein Schnupperpaket an, dieses könnt ihr hier versandkostenfrei bestellen. Lasst es euch schmecken!

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19/10/2016
nach Nadine
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Ein Traum wird wahr: Schlemmen ohne schlechtes Gewissen mit Xucker!

Während die meisten Trends schnell kommen und gehen, gibt es drei Dinge, die wir Frauen uns schon seit Jahrhunderten wünschen: Die große Liebe finden, endlich diesen Brunnen entdecken der ewige Jugend und Schönheit bringt und natürlich gesunde Schokolade, die nicht dick macht!

Letzteres ist jetzt endlich Realität geworden!! Die Firma Xucker produziert seit 2010 verschiedene Lebensmittel, die wir alle mit Zucker kennen, jetzt ohne Zucker! Statt der süßen Versuchung verwendet das Xucker-Team einfach Xylit und Erythrit. Xylit wird aus Holz oder Maispflanzenfasern hergestellt und Erythrit entsteht durch Fermentation von Traubenzucker.

Beide Stoffe sind nach jetzigem Erkenntnisstand der Wissenschaft unbedenklich. In allzu großen Mengen genossen können sie jedoch zu Bauchschmerzen führen und abführend wirken. Erythrit hat praktisch keine Kalorien und besitzt ca. 70 Prozent der Süßkraft von Haushaltszucker. Xylit süßt genauso gut wie Zucker und hat vierzig Prozent weniger Kalorien. Ein weiterer Vorteil von Xylit ist, dass es gegen Karies wirkt und für eine gesunde Mundflora sorgt. Zudem ist es basisch. Für Tiere ist Xylit allerdings giftig.

Xucker Sortiment

Die Firma Xucker hat mir einige Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt. Die folgenden Produkte möchte ich Euch gerne etwas näher vorstellen.

Ketchup

Xucker KetchupKetchup ist das einzige herzhafte Produkt meines Tests. Das Ketchup hat für mein Empfinden absolut überzeugt, denn es schmeckt wie ein hochwertigeres herkömmliches Ketchup und ist von den Inhaltsstoffen her betrachtet deutlich gesünder! Am meisten hat sich darüber mein zweijähriger Sohn gefreut, denn er liebt Ketchup über alles. Er hat jetzt schon ein paar Mal davon gegessen und es super vertragen. Und durch das enthaltene Xylit wird sogar Karies vorgebeugt. Leider ist die Haltbarkeit mit 30 Tagen recht kurz. Trotzdem hier eindeutig Daumen hoch!

Schokolade

So und jetzt kommen wir zu meinem Spezialgebiet! Xucker hat mir fünf verschiedene Sorten Schokolade zum Testen zur Verfügung gestellt. Alle mit Xylit gesüßt. Somit hat die Schokolade trotzdem noch einige Kalorien aber einen niedrigen glykämischen Index. Sie ist also super für Menschen, die sich low carb ernähren und auch für Diabetiker. Da zu starke Blutzuckerschwankungen insgesamt ungesund sind, sind die Schokoladen für jeden gesünder und figurfreundlicher als eine herkömmliche Schokolade mit Zucker. Zudem fallen die schädlichen Auswirkungen von Zucker weg und werden durch die gesundheitsfördernde Wirkung von Xylit ersetzt.

Xucker Schokolade

Geschmacklich haben mich am meisten die weiße und die Vollmilchschokolade überzeugt. Beide können mit dem Original super mithalten. Auch sehr gut: Eine Joghurt-Erdbeerkreation mit weißer Schokolade die in etwa so schmeckt wie Jogurette!

Am schlechtesten hat bei mir die Zartbitterschokolade abgeschnitten. Der Kakaogehalt ist relativ niedrig und geschmacklich ist sie schlechter als eine hochwertige Zartbitterschokolade.

Insgesamt sind die Schokoladen aber sehr empfehlenswert und eine echte Alternative zu anderen Süßigkeiten. Ich kann davon abends locker eine halbe Tafel essen ohne zuzunehmen und habe null Interesse mehr an herkömmlicher Schokolade.

Schokocreme

Ja, sogar eine Schokocreme hat Xucker entworfen und auch sie kann sich auf jeden Fall mit dem Original messen. Eine schöne cremige Textur mit hohem Nussgehalt und ungehärteten Pflanzenfetten. Und dazu auch noch low carb und vegan! Es gibt die Creme sowohl mit Xylit als auch mit Erythrit gesüßt!

Xucker Schokocreme

Marmelade

Seit neuestem hat Xucker auch Marmeladen im Sortiment. Ich durfte die Blaubeer- Marmelade mit 80 Prozent Fruchtgehalt testen. Von diesem Produkt war ich leider enttäuscht. Geschmacklich fand ich die Marmelade nicht gut da der Fruchtgeschmack nicht intensiv war. Und nach zwei Wochen bei Lagerung im Kühlschrank war die Marmelade schlecht. Da meine Schwiegermutter für mich seit einigen Jahren auch selbstgemachte, mit Xylit gesüßte, Marmelade herstellt, weiß ich, dass es besser geht! Also liebes Xucker Team, hier ist noch Potential nach oben!

Bonbons

Xucker BonbonsAuch zuckerfreie Bonbons stellt Xucker her. Das finde ich schon mal super, denn es gibt nach wie vor auf dem Markt hauptsächlich Bonbons die mit Zucker oder schädlichen Süßstoffen gesüßt sind. Xucker hat mir zwei Sorten geschickt: Energy Drops mit Kaffee-Caramel Geschmack und Zahnpflegebonbons mit Erdbbeergeschmack. Letztere finde ich sehr gut, da sie gut schmecken und eine super Möglichkeit darstellen, die Zähne auch unterwegs zu pflegen. Ich habe sehr empfindliches Zahnfleisch. Durch die Bonbons wurde das deutlich besser. Die Energy Drops fand ich auch angenehm. Da auch sie mit Xylit gesüßt sind, besitzen sie auch eine zahnpflegende Wirkung.

 

Fazit: Meine persönlichen Testsieger sind die braune und weiße Schokolade, die Schokocreme und die Zahnpflegebonbons! Ich werde definitiv wieder bei Xucker bestellen und finde die Produkte eine super Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut fair. Und für mich heißt das: endlich schlemmen ohne schlechtes Gewissen, denn die Zutaten sind nicht schädlich und teilweise sogar sehr gesund!

So und jetzt werd ich mal schauen, ob ich endlich diesen geheimnisvollen Brunnen finde! 😉

10/10/2016
nach Jessy
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Mein Feind der Tennisarm

Ich spiele kein Tennis und dennoch habe ich ihn: den Tennisarm. Ein typischer Begleiter für alle, die monotone Bewegungen regelmäßig ausführen. Die Bewegung mit der Maus am Computer gehört zweifelsohne dazu. So kann aus dem geliebten Bloggen schnell ein schmerzhaftes Unterfangen werden. Mein Tennisarm ist ein flatterhafter Geselle, manchmal verweilt er treu bei mir und begleitet mich durch Tag und Nacht, dann bleibt er wieder einige Zeit fern. Wir führen also eine lockere Beziehung – auf die ich gerne verzichten würde. Trennungsansätze habe ich schon einige durch: Schonung (oder wie ich es nenne: Liebesentzug), Gel, Creme, Übungen, Spritzen …… kurzzeitig konnte ich mich über mein Leben ohne ihn freuen. Aber die treue Seele kam immer wieder zurück. Ich suchte also nach einer Möglichkeit ihn endlich loszuwerden, etwas Effektives musste her, etwas was ihn wirklich abschrecken würde.

STAUDT Manschette - Kampf dem TennisarmUnd dann entdeckte ich sie: die STAUDT-Manschetten. Modisch kein Highlight, aber der Look ist völlig egal. Man trägt sie nämlich in der Na
cht und da sieht einen bekanntlich kaum jemand. Und wenn doch, würde das Augenmerk eher auf meinem Schäfchenpyjama und nicht auf meinen Ellenbogen Manschetten liegen. Die Idee hinter den STAUDT-Manschetten ist denkbar simpel: akkupressurähnlicher Druck und entlastende Streckung. Im Prinzip eine Massage, die die Muskeln entspannt und damit die Durchblutung verbessert. Die Manschette entwickelt eine leichte, angenehme Wärme und unterstützt so den Heilungsprozess.

Wie das geht? Die Manschetten bestehen aus einem Verbundstoff aus Velours, Schaumstoff und einem Polyesternetz, so sind sie auch bei ca. 60 Grad waschbar. Diese Kombination aus einem sehr feinen Innennetz und der luft- und feuchtigkeitsdurchlässigen Struktur sorgt für eine Mikromassage am Punkt der Leidenschaft: dem Ellenbogen. Diese Mikromassage spürt man kaum, anfangs hat es etwas gekribbelt – wahrscheinlich ein Lebenszeichen meiner Sehnen.

STAUDT Manschette - Kampf dem Tennisarm

Vor drei Wochen habe ich die Manschetten mit einem (wiedermal ….) akuten Tennisarm als Begleiter in der Nacht auserkoren. Die ersten Nächte waren noch gewohnt schmerzhaft, aber dann  begann die Trennung. Langsam wurde der Tennisarm besser. Da es die Manschetten in verschiedenen Größen gibt, ist für jeden Arm das Passende dabei. Sie liegen zwar eng an, sind aber keineswegs einzwängend. Die Wärme am Ellenbogen stört mich persönlich nachts nicht weiter, sie ist auch nicht konstant, sondern kommt in Wellen. Das Gefühl der Manschetten war tatsächlich nur anfangs „komisch“. Inzwischen spüre ich sie nicht mehr. Das erste Mal tritt Linderung ein ohne Medikamente, ohne Spritze und nur mit ein paar kleineren Übungen tagsüber und den Manschetten in der Nacht. Juhu! Es ist schon ziemlich toll morgens nicht gerädert aufzustehen, weil der „geliebte“ Tennisarm die Nacht zum Tag gemacht hat!

Aus meiner Perspektive ein effektives Mittel gegen den Tennisarm, ganz ohne „Zusatzstoffe“. Die Manschetten gibt es hier: SomniShop.

Kennt ihr auch den Tennisarm? Was sind eure Mittel gegen ihn?

04/10/2016
nach Uwe
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A 10 Abfahrt Michendorf: Die Proben von Werner Schwab´s Theaterstück „Die Präsidentinnen“ / Aufgeführt von „Kleine Bühne“

Nach den vielen Stars, Sternchen, Produkten und Managern, die sich im Laufe der letzten Jahre für Interviews und Audiospuren zur Verfügung stellten, hier nun mal etwas völlig Unverbrauchtes. Ich würde schon beinahe sagen etwas Neues.

Ich war zu Gast bei den Proben für das Stück „Die Präsidentinnen“ von Werner Schwab. Allerdings, und jetzt kommt´s – nicht etwa im Hans Otto Theater in Potsdam oder etwa im Wiener Akademietheater – nein ich war in Michendorf, der freundlichen Großbaustelle an der A10 bei der kLEINEbÜHNE Michendorf e.Vzu Gast. Was ich dort erlebt habe, davon bekommt Ihr gleich einen Vorgeschmack, denn in gut vier Wochen ist Premiere und deshalb wird ab sofort auch in Kostümen geprobt.

Kleine Bühne Michendorf

Foto: Birgit Schendzielorz

Die drei hauptdarstellenden Grazien Ortrud Meyhöfer, Marlies Hanowski und Karina Lehmann sind Amateure aus Leidenschaft und spielen dennoch mit einer Inbrunst, die jeden Unterschied zu den Profis verschwimmen lässt. Hören wir mal rein.

Regisseurin des Stückes ist Christine Hofer. Sie arbeitet in ganz Deutschland und ist der einzige Profi in der Runde. Sie inszeniert mit dem Michendorfer Ensemble bereits das 8. Stück und ist dabei stets inspirierend für die Darsteller und wenn nötig auch kritisch.

Karten für dieses „Verbal-Event“ könnt Ihr unter 033205 – 25 15 44 vorbestellen. Bei 100 Plätzen sicher nicht die schlechteste Idee. Wie auch immer und wie gewohnt: Wir halten Euch auf dem Laufenden, werden ganz sicher ein Video von der Premiere im November (11.11.2016) drehen und möchten allen von Euch nachfolgend noch eine kurze Inhaltsangabe des Stücks „Die Präsidentinnen“ geben, die wir, zugegeben, aus dem Internet haben. Der Tagesspiegel schrieb dazu:

Der österreichische Punk-Dramatiker Werner Schwab schuf 1990 mit seinem Stück „Präsidentinnen“ einen Klassiker über die Abgründe des Kleinbürgertums. Am Berliner Ensemble feiert das „Fäkaliendrama“ nun dank seiner Hauptdarstellerinnen eine furiose Wiederauferstehung.

Werner Schwab wusste schon, was ihm blüht. Auf die Frage, welche Strategie er für die Zukunft habe, antwortete der Dramatiker zwei Jahre vor seinem frühen Tod mit der Schicksalsergebenheit des Gefeierten: „Ja, meine Güte, die einzige Strategie, die’s jetzt noch geben kann, ist, in aller Ruhe und gemessen zum Klassiker zu mutieren.“ Genau so ist’s dem österreichischen Punk unter den Wortmusikern widerfahren: In Rekordzeit kanonisiert, kaum, dass er sich mit 4,1 Promille ins Jenseits befördert hatte. Einverleibt von genau jenem Bürgertum, das er in seinen Stücken so wunderschön durch den Morast aus Heuchlermoral und Hinterfotzigkeit paradieren ließ.

Am Berliner Ensemble hat nun Günter Krämer „Die Präsidentinnen“ ausgegraben, eines der Fäkaliendramen des Sprachberserkers, uraufgeführt 1990 in Wien und damals noch standesgemäß verschmäht. Schwab versammelt darin drei fromme Proletinnen in einer mit Devotionalien vollgestopften Wohnküche, wo das fatale Gemisch aus Glaube, Liebe , Hoffnung aus ihnen heraussprudelt wie eine Kloake der Sehnsüchte.

Den Ton geben die Mindestpensionistin Erna und die Vollpensionistin Grete an, gealterte Furien vor dem Herrn, ganz gallig vor Enttäuschung über die eigenen Kinder, weil die sich abwenden „vom Leben und von der Menschlichkeit“. Ernas Sohn Herrmann zum Beispiel weigert sich, „einen Verkehr zu haben“, wie er per Postkarte mitteilt, obwohl er könnte. So wird das nichts mit dem Enkel. Grete hat’s auch nicht leichter, ihre Tochter Hannelore lebt in Australien und hat sich „ausnehmen lassen wie ein Hendl, die Eierstöcke und was weiß ich“. Und zwischen diesen beiden Scharteken irrlichtert als Jüngste im Bunde die Mariedl umher, eine Heilige der Klosettschüsseln, die beherzt noch in den finstersten Abort greift, „weil wenn der Herrgott die ganze Welt angeschafft hat, dann hat er auch die menschliche Jauche erschaffen.“

Wo Schwab sich also tief in die Niederungen des Begehrens versenkt und in den Auslassungen der Kleinmütigen und Beschränkten eine ureigene Gossen-Poesie entdeckt, fällt Regisseur Krämer und seinem Bühnenbildner Jürgen Bäckmann nicht mehr ein, als dem Text ein Theatermuseum zu bauen. Herum stehen ein biedermeierlicher Garderobentisch, ein Schrank mit eingelassenem Aquarium, ein Vogelkäfig und ein Klo, dessen Deckel fernsteuerbar auf- und zuklappen kann. Und im Hintergrund, vom Gazevorhang umhüllt, erstreckt sich eine pittoreske Landschaft aus weißem Plastikmüll, auf die es zu allem Überfluss noch schneit. Das Ambiente ist so clean, dass man fürchten muss, es könnte von den Schwab’schen Unflat-Sätzen beschmutzt werden.

Dass der Abend trotzdem nicht im kunstgewerblichen Kitsch versinkt, ist den drei furiosen Schauspielerinnen zu verdanken, die sich in den bis zur Zerfleischung forcierten Rausch aus Religiosität, Geilheit und Kleinbürgermuff schrauben. Carmen-Maja Antoni spielt Erna als bigotte Discounter-Domina, ganz verstopft vor Lebensekel. Swetlana Schönfeld gibt die Dackel-Dompteuse Grete mit beklemmend ausgreifender Selbstzufriedenheit. Und Ursula Höpfner-Tabori – die schon 1994 am Wiener Akademietheater als Mariedl auf der Bühne stand – wirft sich hingebungsvoll in die entrückten Tiraden der Abort-Königin. So gespielt, wird Schwab als Klassiker erträglich. – Der Tagesspiegel. 

29/09/2016
nach Uwe
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Das kleine Hörspiel: „Schwein oder nicht sein“ (10 min)

Kultur zum Hören ist ja auch einmal schön. Wir haben hier eine echte Perle dreier Potsdamer Studenten, die einfach mal sich selber ausprobiert haben. Herausgekommen ist ein Intro mit Musik und Geräuschen, gefolgt von einer zauberhaften Satire aus der Welt der Personalchefs. Die Dichter und Denker aus der Landeshauptstadt Brandenburgs heissen Florian Dönau, Sophie Tschumburidse und Julian Liefeldt. Ich habe den Autor Julian um eine kurze Stellungnahme zu seinem Hörspiel gebeten. Lest seine Definition von „kurz“ bitte nachfolgend selbst.  Es lohnt sich und mancher mag sich wundern, wie viel schwere Gedanken für ein solch beschwingtes Hörspiel nötig sind.

Viel Spass mit

„Schwein oder nicht sein“

https://drive.google.com/file/d/0B13I_NouLlV0Y1VnNURxZmRyVTg/view

Übrigens: Parallel heute Abend auch im Radio bei unserem Partnersender Rock and more auf Laut.FM zu hören.

Guten Tag! Wir sind Studierende der Universität Potsdam: Florian Dönau, Sophie Tschumburidse und Julian Liefeldt. Wir sind uns im Sommersemester dieses Jahres in einem Hörspielseminar von Frau Dr. Uta Ackermann-Fritsch begegnet. Gemeinsam haben wir ein eigenes Hörspiel zum Thema Interkulturalität produziert – als blutige Laien ohne Vorkenntnisse haben wir uns ganz eigene Wege gebahnt. Es war eine positive, intensive und einzigartige Erfahrung in unserem Leben, wenn ich das so sagen kann.

Zunächst machten wir eine Reise durch die Entstehungsgeschichte des Hörspiels. Wir hörten von Orson Welles, der Krieg der Welten inszenierte und wie dieses Werk 1938 eine gefährliche Massenpanik in New York und New Jersey auslöste. Oder von Günter Eich, dessen Traum-Vertonungen von 1950 Steven-King-Charakter hatten – eindrucksvoller Horror in akustischer Form, als ebenso intensive wie verstörende Hörerfahrung. Vieles anderes folgte, auch Humorvolles. Es war wie ein Rundgang durch einen Zoo, voll von Klängen und Tönen, ohne Bild, ohne Anleitung. 

Was ist eigentlich dieses „Interkulturelle“? Der Begriff sollte nicht unumstritten bleiben. Im Seminar gab es heftige Debatten. War Kultur ein Problembegriff, um das Eigene vom Fremden abzugrenzen? Ein Werkzeug zur Konstruktion von Legitimität? Ja und nein. Wie sich Probleme einerseits beliebig vertiefen ließen, so ergaben sich auch optimistische Perspektiven: Interkulturalität als Beschreibung von Begegnungen verschiedener Kulturen, als kreativer Schmelztiegel – als Symbol für gelingende Veränderungen, als Erweiterung des eigenen Horizonts. Viele weitere Fragen wurden gestellt, Antworten musste jeder für sich formulieren. Es gab keinen Konsens – und das war auch nicht das Ziel. Was interkulturell relevant ist, was unser eigenes Thema wird, das mussten wir für uns allein entscheiden.

Die Diskussionen waren entbrannt, keine Richtung und Ästhetik vorgeschrieben. Der kognitiv-kreative Ofen jeder Gruppe war gut vorgeheizt: jetzt sollte sich jede Gruppe ein Hörspiel selbst backen können. Auch wir waren bereit. Unsere Ausrüstung: ein aufnahmefähiges Smartphone, ein paar Klänge aus irgendwelchen Soundbibliotheken im Netz und eine nahezu schallundurchlässige Wäschekammer. 

Wir entschieden uns für eine Satire. Das Interkulturelle war für uns das alltägliche Feld des Kampfes: die Arbeitswelt. Schwein oder nicht sein sollte der Titel ein.  Der Plot: ein Chef denunziert seine künftige Angestellte. Sein Ton: abfällig, sexistisch, voll von Vorurteilen. Ein Stromberg, nur trockener. Versessen in sich, seine Arbeit, der Blick auf die Welt: jeder ist ein Schwein, er ist es auch – er arrangiert sich damit, genießt das Schweinsein. Er ist exzentrisch – und doch unterwürfig und nicht über alle Wendungen in seinem Leben erhaben. Das Skript, das Wesen des Schweins, stammt aus meiner Feder.

Unsere Rollen waren klar verteilt: ich hatte meine zwei hervorragende Sprecher, denen ich maßgeschneiderte Rollen anbieten konnte. Ihre Stimmen gaben den Kontrast: sie, die osteuropäische Frau: Sophie als diskreditierte und doch selbstbewusste Frau Osnabrück, Florian als gollum’scher Herr Schmidt, dem enthemmten Schwein. Beide treffen in einem Bewerbungsgespräch aufeinander. Aber es geht nicht sachlich zu. Sehr schnell eskaliert die Situation und es geht ums verbale Grobe: es geht unter die Gürtellinie. 

 

 

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